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3 typische Fehler bei der Besuchergewinnung im Internet
Die Besucher auf Ihrer Internetpräsenz sind die Grundlage für den Erfolg
Dieser Artikel beleuchtet 3 typische Meinungen mit denen sich viele Onlineunternehmer im Wege stehen
Im Gespräch unter Onlineunternehmern ist das Besucher- bzw. Traffic-Thema der Gesprächsstoff Nummer eins. Denn nur wer seine Produkte oder Dienstleistungen einem Publikum präsentieren kann, hat die Chance etwas zu verkaufen.
Über diesen Punkt sind wir uns alle einig, doch dann beginnen schon die Diskussionen um die unterschiedlichsten Besuchergewinnungsmodelle und Strategien.
Mit meinem heutigen Artikel möchte ich darauf aufmerksam machen, dass wir uns häufig mit einer Meinung oder Denkweise bei der erfolgreichen Neukundengewinnung übers Internet blockieren.
3 typische Besucher-Blockaden:
Diese 3 Besucher-Blockaden sind mir in den letzten Jahren im Rahmen von Diskussionen über das Thema Besuchergewinnung besonders häufig begegnet, so dass es Zeit wird mit diesen aufzuräumen und sie zu lösen.
1.) Es ist ein Problem Besucher für die eigene Internetseite zu finden…
… das Gegenteil ist der Fall. Es ist einfach, Besucher für die eigene Webseite zu finden!
Vermutlich denken Sie jetzt ich bin völlig abgehoben weil auf meine Seiten jeden Tag Millionen Menschen kommen während Sie sich über jeden einzelnen Besucher freuen, der sich auf Ihre Seite verirrt.
Das kann ich nachvollziehen, aber ich kann Sie beruhigen, ich bin völlig klar und verwurzelt.
Auch ich erarbeite mir jeden einzelnen Besucher, doch es ist weder für mich noch für Sie ein Problem Besucher zu finden.
Denn wir beide können auf ein Füllhorn an unterschiedlichen "Quellen" für Besucher zugreifen.
Das wirkliche Problem ist: Besucher zu vertretbaren Kosten für unsere Internetseiten zu finden, denen wir unsere Produkte oder Dienstleistungen anbieten und sie so zu Kunden machen können.
Wenn Sie wie im Versicherungsbereich für einen einzelnen Klick fast 20 Euro bei Google AdWords zahlen müssen, dann ist für Sie nicht nur wichtig, Besucher für Ihre Internetseite zu bekommen, sondern mindestens so viele von Ihnen zu Kunden zu machen, dass sich Ihre Investitionen in Werbung lohnen. Bei einem möglichen Verdienst von rund 1.800 Euro pro Kunden und Abschluss bei einigen Versicherungen wissen Sie jetzt, warum sich für größere Gesellschaften auch noch bei 20 Euro pro Klick die Werbung lohnt.
Das eigentliche Probleme vieler Webseitenbetreiber ist also nicht die Gewinnung der Besucher, sondern eine gute Conversionrate und die passenden Produkte mit der erforderlichen Gewinnspanne.
Das bittere Resultat insbesondere für viele kleinere Infomarketer ist, dass sie ihr Geschäftsmodell gründlich überarbeiten und den Traum abblasen müssen, nur mit einem eBook reich zu werden.
Bei den seit Jahren steigenden Klickpreisen für Werbung darf ein eBook nur noch das Einstiegsprodukt sein während der Unternehmer mit seinen höherwertigen Hintergrundprodukten, wie z.B. Videokursen, Mitgliederseiten oder Hochpreis-Coachings die Kosten für die Werbung des einzelnen Kunden wieder hereinholt und seinen anvisierten Gewinn macht.
Randnotiz: In Marktbereichen mit niedrigen Werbekosten oder unter Ausnutzung neuer Vertriebsmodelle für eBooks wie z.B. Amazon, ist es durchaus noch möglich überschaubare Gewinne mit nur einem eBook im Sortiment zu erwirtschaften.
2.) Traffic beziehungsweise die Gewinnung von Besuchern kann kostenlos sein
Immer wieder höre ich insbesondere für Einsteiger die Empfehlung Besucher aus "kostenlosen" Quellen zu gewinnen. Häufig wird dabei vergessen zu erwähnen, dass man für Besucher aus den kostenlosen Quellen zwar nicht direkt etwas zahlt, aber einen entsprechenden zeitlichen Aufwand hat und häufig wenig Kaufbereitschaft.
Die unterschiedliche "Qualität" der Besucher hinsichtlich ihrer Kaufabsicht gehört ebenfalls zu den gerne verschwiegenen Themen.
Gerade Besucher aus sozialen Netzwerken oder auch aus der organischen Suche (die berühmten Top-10-Platzierungen bei Google) kommen häufig ohne Kaufabsicht.
So hatte ich bei meinem ersten Projekt die bittere Pille zu schlucken, dass ich zwar rund 450 Besucher pro Tag auf meinen Seiten hatte, aber trotzdem nur 0,5 eBooks pro Monat verkauft habe.
Die einzige wirklich ertragreiche Methode, aus Besuchern die über den kostenlosen Traffic-Bereich kommen Kunden zu machen ist, diese über eine E-Mail-Serie zu qualifizieren, also zum Kauf vorzubereiten.
Eine gute Möglichkeit, insbesondere für soziale Netzwerke, ist dies über die beliebten Umfragen zu machen, z.B. in Facebook direkt auf einer Fanpage. Dort können Sie E-Mail-Adressen sammeln – ohne des üblichen Erpressungsversuches "erst E-Mail, dann gibt es das Geschenk" und die Teilnehmer über ein passende E-Mail-Serie zu Kunden zu machen.
Ein Tool das unter anderem diese Methode ermöglicht ist ONBETOO. Hier finden Sie einen Überblick über die Funktionen von ONBETOO.
Fazit: Besuchergewinnung ist nie kostenlos und es gibt große Qualitätsunterschiede hinsichtlich der Kaufabsicht. Bei einer geringen Kaufabsicht ist eine umfangreiche "Nachqualifizierung" erforderlich.
3.) Bezahlter Traffic ist zu teuer
Diese Denkblockade fällt in die gleiche Kategorie mit der "schwierigen Besuchergewinnung".
Die Gewinnung von neuen Besucher kann nicht zu teuer sein, sie ist maximal unwirtschaftlich.
Gerade Einsteigern fällt es schwer, die Kosten für Werbung und Besuchergewinnung als Investition zu sehen. Doch sobald dieser neue Blickwinkel vorhanden ist freuen sie sich über jeden Euro den Sie für Werbung ausgeben, da sie erkennen, dass dadurch auch der Gewinn steigt.
Denn wenn Sie 1 Euro ausgeben, aber auf der anderen Seite 3 Euro Umsatz machen dann verbleibt bei den meisten Onlinenunternehmen 1 Euro Gewinn oder mehr.
Das Entscheidende ist also ein gut funktionierendes System aufzubauen das im besten Fall im ersten Schritt bereits die Werbekosten deckt und dann mit den Folgeprodukten den Gewinn für den Unternehmer nach oben schraubt.
Fazit: Bezahlte Werbung kann nicht zu teuer sondern nur unwirtschaftlich sein. Die Optimierung der Produktpalette bzw. des Verkaufssystems kann eine unwirtschaftliche Werbekampagne in eine wirtschaftliche verwandeln.
Ich hoffe, dass ich Ihnen mit diesen Blockaden und deren Hintergründen neue Blickwinkel aufgezeigt oder bei vorhandenen einen besseren Durchblick verschaffen konnte.
Hinterlassen Sie mir Ihren Kommentar zu diesen 3 Problemen oder schildern Sie Ihre Erfahrungen bei der Besuchergewinnung.
Ich freue mich auf Ihre Meinung.
Viele Grüße
Ihr

Dirk Henningsen
Qullenangabe: Foto Rolf Neumann / pixelio.de













Dirk Henningsen ist Softwareunternehmer und Onlinemarketer

Hallo Dirk,
ein guter Artikel.
Traffic allein bringt keinen nenneswerten Umsatz. Diesen kann man heute zu Hauf über Werbetauscher, Linktausch,SM etc bekommen.
Kaufbereite qualifizierte Besucher und eine gut convertierte Verkaufsseite ist die Lösung, um den Umsatz zu steigern. Hier ist bezahlter Traffic aufgrund von guten Keywords oft eine gute Investition.
Besucher mit einer Emailserie auf einen Kauf vorzubereiten, neugierig zu machen klappt sehr gut.
LG
Ralf
Hallo Ralf,
danke für das Feedback.
Viele Grüße
Dirk
Hallo lieber Dirk,
dank für den Artikel, Diese drei Bedenken der Menschen sind ja wie
Auto fahren oder leben mit angezogener Handbremse.
Ich finde, man muss diese Dinge einfach austesten und mit der
Zeit bekommt man schon mit, welche Methoden klappen
und was wenig bringt.
Hauptsache was tun, das ist doch das Wichtigste, auch bei Thema Traffic.
Am besten, bei Bezahlwerbung die Links genau tracken oder
mal mit Google Analytics gucken, woher die meisten Besucher kommen
und welche davon erstmal in die E-Mail Liste konvertieren.
Gerade Bezahlwerbung kann man so gut steuern und aussieben, das habe ich jedenfalls so gemacht.
Weit hergeholt der Vergleich, doch ein bisschen ist das Thema schon wie frei Klavier spielen lernen… entweder man traut sich und testet das aus oder man hat soviel Bedenken, dass man es nicht wagt und stattdessen doch lieber allein nur an Noten festklebt.
Warum haben die Menschen eigentlich immer erst so viele Bedenken, ehe sie was umsetzen und ausprobieren?
Sei herzlich gegrüßt und danke für Dein gutes Coaching.
Katrin
Hallo Katrin,
danke für die Rückmeldung.
Ich glaube das Problem mit dem Zögern vor dem Umsetzen hängt damit zusammen, dass wir erzogen wurde “fehlerlos” zu arbeiten.
Neulich habe ich ein Interview mit David Garret gesehen, der in diesem beklagt hat, dass die Geiger viel mehr Wert darauf legen fehlerlos zu spielen, als ihr Spiel zu entwickeln. Dadurch würden alle gleich klingen und man könnte gar keinen eigenen Stil erkennen.
Auf den Businessbereich kann man übertragen, dass viele Menschen lieber genau das Gleiche machen wie alle anderen – um keine Fehler zu machen – als sich einen eigenen Stil, eine eigene Methode zu suchen.
Wichtig beim Ausprobieren ist allerdings wirklich ein sauberes Nachverfolgen der Ergebnisse über Tracking. Ich finde es immer wieder spannend zu sehen, das die Ergebnisse von meinen Erwartungen abweichen und so manche “graue” Maus unter meinen Verkaufsseiten oder Mails viel mehr verkauft als gedacht. So mein Favorit seiner Rolle nicht gerecht wird.
Viele Grüße
Dirk
Hallo Dirk
Es gibt eine ganz einfache Formel: Wer sich als Persönlichkeit direkt neben dem Thema einzigartig präsentiert, sich vom oft einfachen Content der Mitbewerber sympatisch abhebt und wirklichen Mehrwert bietet (sich zum Gesprächsthema im Internet z.B. mit einem Blog macht), muss sich um den geeigneten Traffic keine Sorgen machen.
Gruss Dieter
Hallo Dieter,
das ist ein guter Ansatz, um Besucher anzuziehen und unterstützt die Redensart “Content is king” (Inhalt ist König).
Viele Grüße
Dirk
Hallo Dirk,
danke für diese interessanten und mehr als wahren Aspekte. Unterm Strich gibt es aber noch mehr Hemmschwellen die den tatsächlichen Erfolg eines Internetprojekts behindern. Erst wenn die Besucherzahl, das Produkt, sein Preis und die Vermarktungsstrategie qualitativ und wirschaftlich zusammen passen, wird sich der Erfolg einstellen.
Viele Grüße
Benno
Hallo Benno,
das stimmt. Leider gibt es noch viel mehr Hemmschwellen.
Eine der entscheidendsten ist sicherlich das Traffic-Thema, denn wenn die Besucher kommen, kann man das Produkt, den Preis oder sonstige Dinge ändern. Wichtig ist, dass man durch Splitttesten und Tracking den Prozess begleitet und das Projekt zu mehr Erfolg führt.
Viele Grüße
Dirk
Hallo Dirk,
sehr guter Artikel. Ja die bittere Wahrheit ist nun mal, dass sich ein Produkt wirklich rechnen muss. Dazu muss die Verkaufsrate und der richtige Verkaufspreis zusammenpassen und über den Werbekosten liegen; was wirklich nicht einfach ist, Zudem hilft ein gutes Backend mit vielen unterschíedlichen Produkten zusätzlich bzw. ist fast Pflicht. Emailadressen zu sammeln und dann zu verkaufen ist natürlich die Beste Möglichkeit seine Werbekosten wieder reinzuholen; aber nur wenn das Beckend passt. Aber so hat man zumindest dauerhaft eine Einkommensmöglichkeit. Onbetoo werde ich demnächst wahrscheinlich auch mal testen.
Liebe Grüße aus Wien
Michael Krainz
Hallo Michael Krainz,
vielen Dank für dein Beitrag.
Du bist herzlich für den ONBETOO-Test willkommen. Nach unser bisherigen Erfahrung gibt es zur Zeit kein wirksameres Tool, um neue Leser für seine E-Mail-Liste zu gewinnen und zielgerichteter zu verkaufen.
Was mich am meisten begeistert ist die vielfältige Einsatzmöglichkeit. So habe ich selbst über Banner in einem WordPress-Blog noch Optinraten von 18% und meine Analyse auf Facebook liefert auch regelmäßig wertvolle Erkenntnisse.
Viele Grüße
Dirk
Hi Dirk,
Die verschiedenen Modelle konvertierenden Traffich anzuziehen sind ja viele mittlerweile. Ich bin ja der Ansicht, dass einer der Hauptgründe für zu geringen Erfolg natürlich muss ein Coach das sagen, weniger die Technik und Strategie ist, sondern mehr darin, welche Gewohnheiten und dauerhaft angewandten Verhaltensweisen ich vor dem PC bei der Arbeit gezeigt werden.
Das ist das eine.
Adwords kommt auch heute immer noch drauf an, wie man das steuert. Es gibt gute Keywords, die immer noch niedrige Clickpreise kosten.
Und als letztes noch. Ich erhalte z.B. immer den neuesten Post von John Chow. Bei dem habe ich den Eindruck, das er in jedem zweiten Artikel das Gleiche schreibt. Trotzdem hat er immer soch 30-40 Kommentare zu jedem Post.
Warum schreibe ich das?
Ich bin überzeugt, dass es manchmal einfach nur hilft früh genug dabei zu sein und zu den Ersten zu gehören. Dann ist der traffich schon esichert, weil einem andere User Kultstatus zuschreiben.
Sehr guter Artikel!
Genau das ist es. Bezahlter Traffic lohnt sich – und zwar dann wenn die CR stimmt…
Darauf kommt es an wie der Artikel es verdeutlicht. Eine schöne Squeezepage mit Follow-Up-Emails ist nach wie vor die beste Variante. Über die Follow Mails in einer Serie seine Leads auf die Verkaufsseite schicken…